und zwar durch die Botanische Anlage Berliner Volkspark Blankenfelde.
Habe am 15.06.2007 an einer Wanderung teilgenommen, die sehr informativ war (eine weitere Wanderungen; siehe
http://www.grueneliga-berlin.de/termine/index.html)
ein paar Notizen aus der Wanderung vom 15.06.07:
Frau Westphal hat u.a. folgende Bücher empfohlen:
Wildwachsende Pflanzen in unserer Ernährung. Koschtschejew; VEB Fachb.Verl. Leipzig 1986 (1990 gibt es auch eine Auflage; mit über 800 Rezepten)
Enzyklopädie essbarer Wildpflanzen. Fleischauer, G.
http://www.essbare-wildpflanzen.de/
Wilde Genüsse. Eine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen von Adlerfarn bis Zirbelnuss. Mit rund 500 Rezepten
Fischer, Margot ; Unter Mitarb. v. Verena Hammerschmidt
Mandelbaum Verlag, Wien 2007
Die große Enzyklopädie der Wildpflanzen von Zdenka Podhajska, Milan Rivola, E. Demartini, und V. Fiserova von K. Müller Vlg., Erlangen (Gebundene Ausgabe - 1994) ??
Delikatessen aus Unkräutern. Das Wildpflanzen-Kochbuch. Mit über 200 köstlichen Rezepten (Gebundene Ausgabe)
von Friedrich Graupe (Autor), Sepp Koller. (März 2005)
Meine Wildpflanzenküche. Jean-Marie Dumaine, 2005, Verlag: AT Verlag, Baden (Schweiz) und München
Der Geschmack der Blumen und Blüten. Elisabeth de Lestrieux, Verlag: DuMont Reiseverlag, Ostfildern (2000)
(Bestimmungsbuch: Was blüht denn da? Kosmosbuch)
zur Wanderung durch die Botanische Anlage und der vorgestellten Pflanzen:
Spitzwegerich
appetitanregend; auch als Tee
Breitwegerich
z.B. Blätter als Füllung (Rouladen?); Blüten eßbar.
Bei Insektenstichen, Blasen, Kratzwunden. Die Blätter dürfen nicht nur auf die Stelle gelegt werden, sondern müssen auf ihr verrieben werden, damit der Wirkstoff Aucubin wirkt.
Schafsgarbe
als Würzkraut (nicht zuviel, da es auch wie der Waldmeister Cumarin enthält)
in Öl eingelegt (ganzer Stengel; 2 Std. bis zu einem Tag in Öl)
Gänseblümchen
das ganze Jahr über ernten, sogar im Winter, ähnlich wie Feldsalat
die ganze Pfl. verwendbar, sogar die Wurzel
Blätter für Salat und Spinat
Blüten sowohl für Salate als auch für Süßspeisen
Brennessel
(kleine Brennessel), damit sie nicht brennt, ganzen Stengel pflücken, ihn nach unten auf den Kopf halten und ihn von unten abstreifen, so daß die Brennhaare abgestreift werden;
vitaminreichste Pflanze, blutreinigend;
Saft aus jungen Blättern pressen (immer frisch, denn er oxidiert leicht, also sofort trinken, Saft mit Minzblätter kombinieren, besserer Geschmack,
Blätter im Teig (z.B. Bierteig) ausbacken,
Blüten für Salat
Samen im September / Oktober sammeln
Blätter als Rohkost z.B. für Salate wie z.B. Gurkensalat (entweder junge Blätter oder bei älteren Pflanzen nur der obere Teil pflücken, treibt wieder aus),
Blätter in Öl einlegen (Brennwirkung weg; ähnlich beim Zerkleinern und Entsaften),
Blätter können auch wie Spinat zubereitet werden,
Löwenzahn
regt die Bauchspeicheldrüse an, daher sollten Diabetiker drei Blütenstengel pro Tag essen,
Blüten in Honig einlegen,
Wurzel auch eßbar, z.B. zum Andünsten oder in Salate,
Sauerampfer
frische Blätter (junge Blätter) nicht zuviel,
als Suppe verwendbar (Blätter),
Blüten (abstreifen) und als Salz verwenden (auch nicht zuviel, wegen Oxalsäure)
Wiesenbärenklau
von den Stielen die äußeren Fäden abziehen, wie beim Spargel; als Spinat oder als Salat verwendbar,
auch Blüten kann man verwenden,
Rotklee
Blüten und Blätter eßbar,
Blütenknöpfe sowohl für süße Speisen, als auch für Salate und herzhafte Speisen,
Blütenknöpfe kann man auch wie Kapern verwenden,
Ackerschachtelhalm
(Kieselsäure)
die Blüte ist eßbar
Gundermann
(wirkt schleimlösend, z.B. bei Schleimhautentzündung), äußerlich zum Einreiben (gegen?),
Gewürzkraut für die Küche, ein paar Blätter essen (nicht zuviel),
als Süßspeise Blättchen in flüssiger Schokolade eintauchen,
Beinwell
(bei Knochenverletzungen, Salbe),
Blätter ähnlich wie Borretsch (Geschmack?),
ganze Pflanze verwendbar, auch die Wurzel,
Blüten an Obstsalate,
Saft (von den Blättern?),
drei Blätter pro Tag essen (nicht mehr)
Vogelmiere
das ganze Jahr über ernten
da die Vogelmiere einen milden Geschmack hat, kombiniert man sie am besten mit schärferen Sachen, wie Meerrettich
Kräuterbutter: Meerrettich + Vogelmiere + Kräutersalz + Butter
Giersch
(auch Geißfuß genannt, Form der Blätter Ähnlichkeit zu Ziegenfuß)
schmeckt ähnlich wie Petersilie (und auch so verwendbar)
Blätter z.B. zu Kartoffeln und Tomaten verwendbar
Blüten für Tomatensalate
Giersch-Tee gegen Gicht und Rheuma
(apfelähnlich?)
Wiesenlabkraut
(Ähnlichkeit zu Waldmeister)
(Lab zur Käseherstellung) (weiß)
Blüten und Stengel eßbar
Klettenlabkraut
ebenfalls eßbar, das Wiesenlabkraut ist jedoch besser zu verwenden
Wegmalve
Blüten sowohl für Obst- als auch für Gemüsesalate
Tee als Kaltauszug
Meerrettich
(antibiotische Wirkung), Blätter als Salat verwendbar
Johanniskraut
(die Pünktchen sind Ölabsonderungen, blüht normalerweise an Johannis 23.06., dieses Jahr alles früher), ganzer Stengel (Blüten und Blätter) als Tee zu verwenden, Vitamin D Bildung, vorallem im Winter trinken
Ehrenpreis
Blüten
Ackerhellerkraut
Veilchen
Blüten für Honigherstellung
Hirtentäschel
Bärlauch
(im Wald am Bächchen, Blätter gelb, am Einziehen) in 8 Wochen die Zwiebel ausgraben (Ende August), sie ebenfalls eßbar, (Fundstelle am Wannsee soll es sich um den Kaukasischer Lauch handeln, da Blätter schmaler, er ist gleich verwendbar, wie Bärlauch, auch an der Fundstelle am Teltow Kanal sind die Blätter kleiner. Vielleicht handelt es sich auch nur um eine Variation des Bärlauches, denn der Kaukasischer Lauch blüht rosa)
Gingko
Vitamin C, säuerlich, jedoch keine Oxalsäure
als Salat (säuerlich)
trocknen, als Tee und als Gewürz
Lärche
Nadeln (müssen richtig abgetrocknet sein, sonst Gefahr von Schimmelbildung) z.B. 14 Tage lang in Akazienhonig einlegen (Nadeln komplett mit Honig bedecken)
Linde
Blätter und Blüten eßbar (am besten junge Triebe und Blätter)
Blüten trocknen als Tee
Blätter überbacken (Blüten?)
(weitere Informationen:
Buchenblätter junge Keimlinge essen als Durstlöscher;
alle Blätter der Obstbäume eßbar, wie Apfel, Birne, Kirsche (Ausnahme Holunder;
Schlehe oder Schwarzdorn, Früchte erst nach dem Frost ernten wegen den Bitterstoffen, jedoch sind sie dann womöglich von den Vögeln weggefressen oder zu matschig zum Ernten, deshalb vorher ernten und ein paar Tage im Kühlfach lagern, dann Saft mit Dampfentsafter (weniger bitter durch Dampf), Schlehe enthält Vitamin C;
Nadeln von Tanne, Kiefer, Fichte, Lärche eßbar (am besten die jungen Triebe;
jede Art von Birken-Blätter eßbar (junge Blätter, da ältere Blätter Gerbstoffe enthalten;
Glockenblumen sind eßbar
Rosen; Blätter von allen Rosenarten eßbar, auch die Blüte; Rosenblüte z.B. in Honig ziehen lassen, oder für Obstsalate verwenden;
Frauenmantel für Salate verwenden
Königskerze; Blüten für Salate und für Kuchen
Wildkraeuter - 18. Jun, 19:48